Vor rund drei Jahren hat die ÖGLA | Österreichische Gesellschaft für Landschaftsarchitektur einen Reformprozess gestartet. Das immer stärker werdende Selbstverständnis der Landschaftsarchitektur Österreichs hat nach einem Verein verlangt, der sowohl Berufsverband, als auch erweiterte Plattform für Information, Kommunikation, Vermittlung, Austausch und Vernetzung ist. Dieser Anspruch hat die Schaffung neuer organisatorischer Strukturen und Abläufe erforderlich gemacht, wobei die Reform auf gut funktionierenden Strukturen und Gebräuchlichkeiten aufbauen konnte. Im Rahmen mehrerer Workshops im Jahr 2017 wurden wichtige Themen zur Vereinsstruktur, den Vorstandsämtern, zu Finanzierungs- und Standortmöglichkeiten sowie Wege zur Umsetzung besprochen, konkretisiert oder bereits festgelegt und umgesetzt. 2018 ist die Überarbeitung der Vereinsstatuten und die Einführung zweier getrennter Finanzkreise gefolgt. Von den Mitgliedern initiiert und von den amtierenden VorstandsfunktionärInnen mitgetragen ist so die ÖGLA NEU entstanden. Die ÖGLA NEU ist nach der Vollversammlung Ende November 2019 als modern organisierte, wirtschaftlich stabile sowie inhaltlich und strukturell offene Organisation in die neue Funktionsperiode 2019 – 2022 gestartet.

 

Interessiert an der Entwicklung der ÖGLA? Mehr zu „ÖGLA, OFFEN FÜR ALLE“ schreibt Stephanie Drlik in einem Artikel im kommenden zoll+ offen:

„Aus einem elitären Zusammenschluss einiger weniger Auserwählter, entstand Anfang der 1990er Jahre eine offene Fachorganisation, die alle österreichischen LandschaftsarchitektInnen vertreten sollte. In den vergangenen Jahren hat sich die ÖGLA, die Österreichische Gesellschaft für Landschaftsarchitektur sogar noch weiter geöffnet und versucht über die Grenzen der Fachwelt hinaus Interessierte Menschen einzubinden.“