NEXTLAND

CALL 2020: AUFRUF FÜR PROJEKTEINREICHUNGEN 

nextland, die Sammlung österreichischer Landschaftsarchitektur, ruft zur Vorlage qualitätvoller realisierter Projekte der Landschaftsarchitektur auf. Die Auswahl für die Aufnahme in die Sammlung erfolgt durch ein unabhängiges internationales und interdisziplinäres Kuratorium bestehend aus den erfahrenen Expertinnen Claudia Moll, Zürich/Bern, Peter Zöch, Innsbruck und Roland Tusch, Wien. Dadurch wird das Ziel der Sammlung gesichert, dass hochstehende Werke der Landschaftsarchitektur, die in Österreich realisiert wurden, einer großen interessierten Öffentlichkeit vorgestellt werden.

Die digitale Sammlung von bis dato 286 Projekten ermöglicht einen geballten Überblick landschaftsarchitektonischen Schaffens in Österreich und zeigt ein größeres Spektrum an Entwurfszugängen und Aufgabenstellungen über individuelle Büro-Präsentationen hinaus. nextland vermittelt Landschaftsarchitektur als eigenständige Aufgabe oder als architektur- oder infrastrukturbezogene Projekte. Die eingereichten Werke werden vor allem auf den konzeptionellen Gehalt, die Kohärenz und Eigenständigkeit der gestalterischen Lösung sowie die zeitgemäße Interpretation der Problemstellung hin überprüft. Da es sich um eine digitale Sammlung handelt werden auch an die Darstellung höchste Ansprüche gestellt, damit die Wiedergabe im Netz der Qualität der Projekte gerecht wird. Die Auswahl ist unabhängig von der Nationalität oder Profession der Verfasserin oder des Verfassers.

Wir fordern Sie auf, gute Dokumentationen von aktuellen, in Österreich realisierten Projekten von hoher Qualität in Konzeption und Ausführung einzureichen. Wir bemühen uns um eine umfassende Dokumentation guter Freiräume in Österreich, daher können auch fremde Projekte vorgeschlagen werden, die in der Sammlung nicht fehlen sollten.

Ob das eingereichte Material vollständig ist und eine Beurteilung zulässt, wird in der ÖGLA vorgeprüft und bei Vollständigkeit der Unterlagen den KuratorInnen übermittelt. Das Kuratorium trifft die Auswahl in intensiver persönlicher Diskussion und begründet sie. Projekte, bei denen äußere Rahmenbedingungen dazu führen, dass sie in ihrer Gesamtheit die Sammlungskriterien nicht erfüllen, werden abgelehnt, auch wenn die Landschaftsarchitektur eine Verbesserung im Rahmen der Möglichkeiten darstellt. Dadurch sollen internationale Standards gewährleistet und eine Vorbildwirkung erzielt werden.

Die ehrenamtlichen KuratorInnen sind:

Claudia Moll (Bundesamt für Umwelt BAFU, Landschaftsarchitektin und Gartenhistorikerin sowie CoPräsidentin des Bundes Schweizer Landschaftsarchitekten und Landschaftsarchitektinnen BSLA. Sie hat in einigen Landschaftsarchitekturbüros gearbeitet, war und ist fachjournalistisch tätig und hat an der ETH Zürich promoviert)

Roland Tusch (Institut für Landschaftsarchitektur BOKU Wien) ist Architekt und forscht und lehrt zu Landschaft und Infrastruktur sowie zur Landschaftsarchitektur. Er hat an der TU Graz gelehrt und an der TU Wien promoviert. Roland Tusch befasst sich mit Architektur und Landschaft, ist Monitor für das Welterbe Semmering Eisenbahn und hat den Audioguide Semmering verfasst.

Peter Zöch (Seit 2015 ist er Director Communications bei Lichtplanungsbüro Bartenbach. Peter Zöch war Redakteur bei Topos und bei Garten + Landschaft und ist freier Fachjournalist in den Bereichen Landschaftsarchitektur, Architektur und Städtebau sowie Universitätslektor an der Donau Universität Krems. Er ist freiberuflich im Communication & Business Development bei Snøhetta, Innsbruck, tätig, deren Projekte deshalb während seiner Kuratoriumstätigkeit nicht beurteilt werden).

Die ÖGLA | Österreichische Gesellschaft für Landschaftsarchitektur und das Institut für Landschaftsarchitektur (ILA) an der BOKU Wien konzipieren und
betreuen die Online-Publikation der Sammlung nextland gemeinsam. Die ausgewählten Projekte werden ins Netz gestellt. Die Vernetzung mit Bauprojekten aus den Architektursammlungen erfolgt durch nextroom, sodass die Freiräume auch über Hochbauprojekte abgerufen werden können.

Digital einzureichende Unterlagen:
• Datenerfassungsblatt: Die beschreibenden Texte sollen neutral, prägnant und gut
verständlich sein.
• Abbildungen: Übersichtliche und bildschirmlesbare planliche Darstellungen (Lageplan und
allfällige weitere), professionelle und repräsentative Fotos
Wir empfehlen eine sorgfältige Erstellung der Einreichunterlagen.
Einreichungsfrist: 20. November 2020

Bitte senden Sie das ausgefüllte DATENBLATT sowie die Abbildungen (Photos, Plandarstellung) digital an das ÖGLA Sekretariat:  Nicole Trummer; sekretariat@oegla.at; +43 0681 84226352