Das aktuelle zoll+ Fachjournal Nr. 41 (Dezember 2022) ist erschienen und widmet sich diesmal dem Schwerpunkt fix!

Im Klimawandel ist nichts fix, außer vielleicht der Bedarf für mehr kühlendes Grün. Vonseiten der
Landschaftsarchitektur gibt es den Anspruch, fix – also schnell und jedenfalls – Begrünungsmaßnahmen in Städten zu implementieren. Und dabei spielen
Parkanlagen und Gebäudebegrünungen eine fixe Rolle. Doch nicht nur im Klimawandel, auch während der Pandemie ist der Bedarf an Freiräumen gestiegen. Wie diese genau von wem genutzt wurden, das haben Wissenschaftler*innen der BOKU Wien in diesem Heft aufgearbeitet. Wie fix, also wie wahrscheinlich und wie schnell, wir die Energiewende schaffen werden, hängt unter anderem vom vorgelegten Entwurf zur UVP-Gesetzesnovelle ab. Doch vor dem Hintergrund, dass erneuerbare Energieformen ausschließlich in Frei- und Landschaftsräumen produziert werden, sollte man eventuell überlegen, ob das fixe Tempo Konsequenzen für die Naturverträglichkeit haben könnte. Umwelt-NGOs fixieren ihren Standpunkt in Positionspapieren und warnen, Schutzgüter nicht gegeneinander
auszuspielen. Was bereits fix ist und an welchen UVP- und SUP-Schrauben noch gedreht werden kann, erfahren Sie in dieser Lektüre. Seit diesem Sommer ist jedenfalls eines fix, der Neusiedler See droht auszutrocknen. Ein ausführliches und reichlich bebildertes Feature geht in die Tiefe und legt Fakten und Lösungsstandpunkte der Fachwelt offen. Bebildert ist erwartungsgemäß auch die Fotostrecke und zwar mit Fotos zu fixen und weniger dauerhaften Freirauminstallationen in Frankreichs Hauptstadt Paris. Dass nix fix ist, wissen Betreiber*innen von Zwischennutzungsprojekten, wie jenem der Wiener Garage Grande. Und wie die Landschaftsarchitektur mit eigentlich sehr fixen, also dauerhaften Baustoffen umgeht und diese
fix-it“-mäßig recycelt, können Sie auch hier erfahren. Es zahlt sich also fix aus, dieses Heft zu lesen. Viel Vergnügen dabei!

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