Die traditionelle lecture Serie geht mit dem Thema „Matters of Care, Matters of Land“ in eine nächste Runde und startet mit einem ganz besonderen Gast: studio erde erzählt über „Cultivating Care – Polyphonic Landscapes for the Anthropocene“. Zu sehen am 3. Dezember 2025, 19:30 Uhr in der HausWirtschaft, Bruno-Marek-Allee 5/1, 1020 Wien.
Cultivating Care – Polyphonic Landscapes for the Anthropocene
Mit ihrer Lecture eröffnet studio erde einen vielschichtigen Einblick in ihre Arbeitsweise zwischen mehr-als-menschlichen Beziehungen, materiell-ökologischen Prozessen und alternativen Atmosphären. Im Zentrum steht ein erweiterter Begriff von Care: nicht als bloße Pflege, sondern als gestalterische Haltung, die Verantwortung, Aufmerksamkeit und ein kontinuierliches Mit-Gestalten der Landschaft umfasst.
Für studio erde bedeutet Care zuhören, verweben, reparieren und Räume kultivieren – Räume, die ökologisch resilient, sozial zugänglich und gemeinschaftlich betreibbar sind. Die Lecture zeigt, wie Care zu einem zentralen Werkzeug zeitgenössischer, verantwortungsvoller Landschaftsarchitektur wird: als Praxis, die auf das relationale, verletzliche und produktive Gefüge von Landschaften reagiert und Formen des Zusammenlebens imaginiert, die den Herausforderungen des Anthropozäns gerecht werden.
Mehr zur l-x lecture am 3.12.2025: www.l-x.at
Teaser: Die nächste l-x lecture gibt es am 22. Jänner 2026 um 19:00 mit Björn Bracke / kollektif landscape, Ghent (Depot, Breite Gasse 3, 1070 Wien).
Über den Vortragenden
Marcel Tröger ist Landschaftsarchitekt und Stadtplaner (TU Berlin, ENSP Versailles). Seine Arbeit wurde mehrfach ausgezeichnet, u. a. mit dem LILA Award for Young Professionals (2022), dem Schinkel-Preis, dem Lenné-Preis sowie im Rahmen von Europan 16 ausgezeichnet.
Bevor er studio erde gründete, arbeitete er in international renommierten Büros wie Vogt Landschaftsarchitekten sowie als Projektleiter bei bgmr. Seine Erfahrungen reichen von multidimensionalen Strategieprojekten bis zu komplexen urbanen Landschaftsräumen. Tröger lehrte an der TU Berlin und der BTU Cottbus, war als Gastkritiker und Jurymitglied tätig und ist seit Kurzem Lecturer und Researcher an der HafenCity Universität Hamburg, wo er an einer Dissertation zu „Principles for a Baukunst of the Anthropocene“ arbeitet.
Fotocredit: Wilder Platz, Zurich © studio erde






















