Karg, selten, bedroht – und dennoch voller Leben: Trockenrasen zählen zu den artenreichsten und wertvollsten, aber zugleich gefährdetsten Lebensräumen Mitteleuropas. Wie lässt sich ihr Verlust aufhalten – und ihr Wert wieder ins Bewusstsein rücken?

Der Schutz von Trockenrasen beginnt nicht auf der Fläche, sondern im Bewusstsein der Menschen. Studierende der BOKU University suchten im Sommersemester 2025 nach Antworten: Sie erforschten Trockenrasen in der Kremser Weinlandschaft, machten Artenvielfalt erlebbar und entwickelten kreative Kommunikationsprojekte, die Naturschutz und Öffentlichkeit verbinden. RAFAELA SCHINEGGER, MICHAEL BINDER UND FLORA SCHUSTER beschreiben im aktuellen zoll+ Fachmagazin, wie wissenschaftliche Praxis, Engagement und Gestaltungskraft zusammenfinden – und warum Naturschutz mehr ist als bloß Pflegearbeit: Er beginnt mit dem Sichtbarmachen.

Gruppe von Studierenden der BOKU University sitzt auf einer großen, lila Sitzgelegenheit mit Blick auf die Weinlandschaft und den Fluss im Hintergrund, unter einem bewölkten Himmel.
Projektteilnehmende Studierende: Nela Bosch, Omar Khouja, Marie Kogler, Lena Mach, Franziska Schmidhuber, Viktoria Schachinger, Elisabeth Strickner, Fabia Maria Josephine Vesper und Viktoria Schachinger

Die Ergebnisse der Studierendenarbeiten finden Sie hier:

Infographic discussing the impact of the Robinia tree on dry grasslands and conservation efforts, featuring images of dry grassland flowers and a tree being ringed to prevent its growth.
Ein Informationsblatt über Trockenrasen, das die Bedeutung, Gefahren und Schutzmaßnahmen für diese wertvollen Lebensräume in Mitteleuropa erläutert, sowie Bilder von Vegetation und Insekten zeigt.
Eine informative Grafik über Trockenrasen, die die Artenvielfalt im Kremser Weinland zeigt, einschließlich einer lila Blume und einer Eidechse. Es enthält auch Texte über die Bedeutung des Naturschutzes und kreative Ansätze zur Sensibilisierung der Öffentlichkeit.

Das Projekt „Vernetzung der Biodiversität“ wird von LANIUS umgesetzt und durch den Biodiversitätsfonds des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft gefördert.

Abbildungen © Flora Schuster