THE KEY ROLE OF LANDSCAPE ARCHITECTURE WITHIN THE MISSION ON ADAPTATION TO CLIMATE CHANGE
International Symposium, April 10th 2025, 13:00 – 20:00 & Panel Discussion & Poster Exhibition
Alte Postbusgarage Vienna (Nordwestbahnstraße 16, 1200)
„Designing Green and Resilient Cities“
Internationales Symposium zur Klimawandelanpassung in Städten
Der Klimawandel ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Neben Maßnahmen zur Eindämmung der Erderwärmung sind auch gezielte Anpassungsstrategien erforderlich, um die unvermeidlichen Folgen zu bewältigen. Die EU-Mission zur Anpassung an den Klimawandel setzt genau hier an: Sie unterstützt europäische Städte und Regionen dabei, klimaresilient zu werden – mit dem Ziel, bis 2050 widerstandsfähige, lebenswerte urbane Räume zu schaffen.
Ein zentraler Lösungsansatz liegt im verstärkten Einsatz grüner Infrastruktur und naturbasierter Lösungen. Pflanzen und begrünte Räume bieten vielfältige Vorteile für das Stadtklima und die Lebensqualität. Landschaftsarchitektur übernimmt in diesem Transformationsprozess eine Schlüsselrolle. Die Anforderungen sind komplex, und die Planungsstrategien müssen unterschiedlichste Bedürfnisse integrieren.
Vor diesem Hintergrund fand am 10. April 2025 das internationale Fachsymposium „Designing Green and Resilient Cities“ in der Nordwestbahnhalle in Wien statt – auf dem Gelände des ehemaligen ÖBB-Cargo-Bahnhofs. Veranstaltet wurde die hochkarätige Veranstaltung von der ÖGLA | Österreichische Gesellschaft für Landschaftsarchitektur und dem europäischen Dachverband IFLA Europe (International Federation of Landscape Architects).
Im Mittelpunkt des Symposiums standen die Herausforderungen, mit denen Städte und Kommunen angesichts des Klimawandels konfrontiert sind. Zudem wurden aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse vorgestellt sowie Best-Practice-Beispiele aus Kopenhagen, Hamburg, Berlin und Wien präsentiert.
Die Eröffnung erfolgte durch Bernhard Steger (Stadt Wien, MA 21 A), Anna Detzlhofer (Präsidentin der ÖGLA) und Katerina Gkoltsiou (Präsidentin der IFLA Europe). Alle drei betonten die Dringlichkeit entschlossenen Handelns und unterstrichen die zentrale Rolle von Landschaftsarchitekt*innen bei der nachhaltigen Umgestaltung unserer Städte.
Durch den Tag führte Johannes Lutter (UIV Urban Innovation Vienna) der auch die anregenden Diskussionen zwischen den Vorträgen von Clemens Horak (Stadt Wien, Leiter der Abteilung Stadtentwicklung und Stadtplanung), Florian Reinwald (BOKU University, Institut für Landschaftsplanung), Lykke Leonardson (Kopenhagen, Programmleiterin „Resilient and Sustainable City Solutions“), Mirjam Lenzen (Hamburg, Referentin der Stadtbaudirektion), Carlo Becker (bgmr Landschaftsarchitekten, Berlin) und Didier Vancutsem (urban scape, München; Assoc. Prof. ULB Free University, Brüssel; IFLA Vice-President for Professional Practice of IFLA Europe) führte.
Begleitend zum Symposium bot die Ausstellung „Designing Green and Resilient Cities“ vertiefende Einblicke in die Themenstellung. Sie präsentiert Handlungsfelder der Landschaftsarchitektur und zeigt innovative Konzepte, Instrumente und Methoden, die wesentlich zur grünen Transformation urbaner Lebensräume beitragen können. Die Ausstellung bleibt für einige Tage weiterhin in der Postbusgarage am Nordwestbahnhof für die Öffentlichkeit zugänglich.
Den Abschluss des Tages bildete eine Podiumsdiskussion, bei der zentrale Fragestellungen gemeinsam mit dem Publikum aufgegriffen und weiterentwickelt wurden. Eva Schwab (TU Graz) diskutierte mit Anna Detzlhofer (DnD Landschaftsplanung, ÖGLA-Präsidentin), Bernhard Steger (Stadt Wien, MA 21 A), Simon Tschannett (Weatherpark), Franz Reschke (Franz Reschke Landschaftsarchitektur, bdla) und Marie-Theres Okresek (bauchplan ).().
Pressekontakt:
Stephanie Drlik, +43 664 3908660
geschaeftsfuehrung@oegla.at
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Pressefotos:
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