Die kürzlich vorgestellte ökosoziale Steuerreform macht nach Ansicht des Umweltdachverbandes weiteren Handlungsbedarf auf vielen Ebenen deutlich: „Nach jahrzehntelangen Diskussionen ist mit der vorliegenden Reform nun endlich der Einstieg in die CO2-Bepreisung geschafft. Der Anfangspreis pro Tonne CO2-Äquivalent liegt allerdings deutlich unter dem empfohlenen Wert der Wissenschaft und wird nicht den erwünschten Lenkungseffekt erzielen können. Besonders wichtig ist deshalb, dass die geplante Wachstumskurve des CO2-Preises noch deutlich steiler wird – die Verdopplung der Preissteigerung von 2024 auf 2025 gibt dafür vorsichtige Hoffnung. Darüber hinaus braucht es dringend weitere Maßnahmen: Die Abschaffung klimaschädlicher Subventionen wie des Dieselprivilegs, eine Ökologisierung der Pendlerpauschale, ein wirksames Klimaschutzgesetz und nicht zuletzt ein ambitioniertes Energiesparprogramm. Wir erwarten hierzu von der Bundesregierung rasch klare Ansagen!“, sagt Franz Maier, Präsident des Umweltdachverbandes.

Jetzt handeln: Umwelt- und klimaschonende Alternativen nutzen!
„Eigentlich ist es einfach: Um tatsächlich zukunftsfähig zu werden, braucht es ein Steuerssystem, das umweltschonendes Verhalten begünstigt und umweltschädliches Verhalten teurer macht. Der genaue Blick auf die Wachstumskurve der CO2-Bepreisung zeigt, dass klimaschädliches Verhalten immer teurer werden wird. Alle Menschen sind deshalb gut beraten, umweltschonende Alternativen – vom Klimaticket über effiziente E-Mobilität und Wärmedämmung bis hin zu Heizlösungen wie Erdwärmepumpen – intensiv zu nutzen“, betont Hans Mayrhofer, Umweltdachverband-Vorstandsmitglied und Geschäftsführer des Ökosozialen Forums.

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