NEXTLAND

 

Die ÖGLA | Österreichische Gesellschaft für Landschaftsarchitektur und das BOKU Institut für Landschaftsarchitektur (ILA) betreiben die Onlinesammlung nextland. Diese  umfasst derzeit 261 Projekte österreichischer Landschaftsarchitektur.

 

CALL 2019

Aktuelle, realisierte Projekte von hoher Qualität in Konzeption und Ausführung, die auch gut dokumentiert sind, können bis 20.11.2019 eingereicht werden. An die Qualität der digitalen Plandarstellungen und der Projektphotos werden höchste Ansprüche gestellt, damit die Wiedergabe im Netz der Qualität der Projekte gerecht wird! Angaben dazu finden Sie im Datenerfassungsblatt. Die Texte sollen neutral und prägnant sowie gut verständlich sein.

Die Projekte müssen in Österreich realisiert sein. Die Auswahl beruht auf der Qualität des Projektes und ist unabhängig von der Nationalität oder Profession der Verfasserin oder des Verfassers. Wir bemühen uns um eine umfassende Dokumentation guter Freiräume, daher können auch andere, nicht eigene, Projekte vorgeschlagen werden, die in der Sammlung nicht fehlen sollten. Bitte in diesem Falle um möglichst viele Informationen (Projekt, LandschaftsarchitektInnen, Adresse,…).

Ob das eingereichte Material vollständig ist und eine Beurteilung zulässt, wird in der ÖGLA geprüft und im gegebenen Fall den KuratorInnen übermittelt. Das Kuratorium trifft die Auswahl und begründet sie. Die ausgewählten Projekte werden daraufhin in die Sammlung eingespeist. Die Vernetzung mit Bauprojekten aus den Architektursammlungen erfolgt durch nextroom, sodass die Freiräume auch über allfällige Bauwerke abgerufen werden können.

 

AUSWAHL

Als Dokumentation qualitätsvoller Projekte der Landschaftsarchitektur in Österreich setzt nextland eine Benchmark – sowohl für die Profession in Österreich als auch im Vergleich mit dem internationalen Schaffen. Umso wichtiger ist es, die landschaftsarchitektonischen Projekte auf ihren konzeptionellen Gehalt, ihre gestalterische Aussage, ihre Ausführungsqualität und den Innovationsgehalt hin zu prüfen. Diese Prüfung erfolgt durch ein unabhängiges Kuratorium, das rein den Sammlungszielen verpflichtet ist und in intensiven Diskussionen anhand der oben erwähnten Kriterien über die Aufnahme von Projekten entscheidet – ein nicht immer einfacher Weg. Insbesondere bei Projekten, bei denen die Rahmenbedingungen, die Architektur, Städtebau oder andere planerische Parameter vorgeben, dazu führen, dass die Landschaftsarchitektur zwar eine lokale Verbesserung im Rahmen der Möglichkeiten erreichen kann, aber das Projekt in seiner Gesamtheit die Sammlungskriterien nicht erfüllt und deswegen abgelehnt wird. Es geht dabei allerdings keineswegs um die Aberkennung einer Leistung, es geht vielmehr darum, den Sammlungszielen gerecht zu werden, internationale Standards zu gewährleisten und das Niveau der Sammlung insgesamt zu sichern.

 

Die ehrenamtlichen KuratorInnen sind:

Claudia Moll
Bundesamt für Umwelt BAFU, Landschaftsarchitektin und Gartenhistorikerin sowie Co-Präsidentin des Bundes Schweizer Landschaftsarchitekten und Landschaftsarchitektinnen BSLA
 
Brigitte Mang
Direktorin der Kulturstiftung Gartenreich Dessau-Wörlitz, Direktorin der Österreichischen Bundesgärten 2004 bis 2016, davor langjährig als Landschaftsarchitektin selbstständig tätig, vielfältige Juryerfahrung

Peter Zöch
Peter Zöch arbeitete viele Jahre als Redakteur bei Topos und bei Garten + Landschaft, war Director Communications bei Bartenbach und ist nun für die Kommunikation bei Snohetta verantwortlich. Außerdem ist er freier Fachjournalist in den Bereichen Landschaftsarchitektur, Architektur und Städtebau sowie Universitätslektor.

Bitte senden Sie das ausgefüllte DATENBLATT sowie die Abbildungen (Photos, Plandarstellung) digital an das ÖGLA Sekretariat:  DI Karin Moser; sekretariat@oegla.at; +43 (1) 216 60 91-13